Online Geld verdienen in der Schweiz – der Zugang zu den online Casinos wird gesperrt

Online Casinos in der Schweiz stehen im Mittelpunkt heißer Debatte im Oktober 2017. Das Thema der Diskussion war das neue Gesetz zu den online Geldspielen, das sogenannte Geldspielgesetz, das es ab jetzt ermöglicht, ausländische online Geldspiele zu blockieren. Online Geld verdienen in der Schweiz ist ab jetzt ein verbotenes Thema in der Schweiz. Der Zugang zu den online Casino-Webseiten, die ihren Sitz im Ausland haben, wird von der Regierung dank neuem Gesetz blockiert, was einige Parteien schon „Zensur“ genannt haben. Den Vorteil bekommen aber die Casinos, die sich in der Schweiz registriert haben lassen. Sie haben das Recht, online Geldspiele weiterzuführen. Andere Anbieter sollen von Providern gesperrt werden.

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Casino-Industrie und Zensur

Die Vertreter der jungen Parteien fragen sich, warum die schweizerischen Spielbanken solche Privilegien genießen werden. Anaïs Grandjean von den Jungen Grünliberalen ist die Co-Präsidentin des Komitees gegen Internetzensur und digitale Abschottung. Am Dienstag, 10. Oktober 2017 hat sie das neue Geldspielgesetz vor den Medien stark kritisiert. Sie hat von der Internetzensur gesprochen. Zuerst werde der Zugang zu Internet-Spielen begrenzt, weiter verschreibe uns die Regierung, welche Musik man hören solle und welche Filme ansehen.

Zensur oder Schutz?

Zu den Gegnern von dem neuen Gesetz gehören die Jungparteien „Die Grünen“ und SVP. Sie haben nun das Referendum gegen das Gesetz vorgeschlagen. Zu den Kämpfern gehören auch das „Bündnis Junge Grüne“ und das parteiübergreifende „Parlamentarische Referendumskomitee“. Das Ziel des Gesetzes, das vor Kurzem vom Parlament verabschiedet worden war, sollte der Schutz von schweizerischen Wirtschaftssegmenten sein.

Lohnt es sich, die ausländische Konkurrenz zu vermeiden? Und wohin soll es in der Welt der freien Wirtschaft führen? Zuerst schützt das schweizerische Parlament Casino-Segment… Welche Branche wird an der Reihe sein? Es steht zu vermuten, dass der Verkauf von online Waren aus anderen Ländern in der Schweiz verboten sein kann. Als Grund dafür könnte die Tatsache dienen, dass ausländische Hersteller keine Steuer in der Schweiz zahlen. Aber das ist nach den Gesetzen der Logik unmöglich.

Wie geht es weiter?

Die schweizerische Piratenpartei berichtet auf ihrer Webseite, ab dem 10. Oktober 2017 beginne die Referendumsfrist für das strittige Geldspielgesetz, das als Netzsperre genannt wurde. Damit sind die Internet Society Schweiz, Digitale Gesellschaft und der Chaos Computer Club Schweiz einverstanden. Sie sind in dem Punkt einig, dass die Netzsperre eine falsche Entscheidung sei und rechtliche und wirtschaftliche Probleme lösen könne.

Sie sind überzeugt, dass es andere Wege gibt, online Casinos in der Schweiz arbeiten zu lassen, ohne Netzsperre anzuwenden. Sie behaupten, der Internet-Bereich sei nicht mehr stabil, nicht mehr zuverlässig für seine eigenen Bürger. Zusätzlich kann man eine Netzsperre leicht umgehen. Dafür braucht man nur auf eine spezielle Weise zu googeln. Die technischen Spezialisten weisen darauf hin, dass andere Angebote zusammen mit online Spielen blockiert werden können, was noch mehr die Rechte der Bürger verletzt.

Gründe gegen Netzsperre

Die digitale Gesellschaft berichtet auf ihrer Webseite über 5 Gründe gegen Netzsperren:

  • es ist schädlich, weil Provider gleiche Techniken wie die Kriminellen benutzen;
  • es ist nutzlos, weil Netzsperren mithilfe von im Internet freien DNS-Servern oder der Verwendung von VPN mühelos umzugehen sind, was die Popularität solcher Methoden verstärkt;
  • es ist gefährlich, weil die Qualität von Netzsperren noch nicht genügend ist;
  • es ist unwirksam, weil das Gesetz eine vorgesehene Umleitung auf eine Informationsseite fordert, was technisch noch nicht möglich ist;
  • es wiederholt sich: schon heute werden andere Netzsperren gefordert, wie aus dem Musik- oder Filmenbereich, was zu der Verstärkung der Zensur führen kann.

Ein Referendum ist angesagt. Die Gegner des Gesetzes haben ein bisschen Zeit – bis zum 18. Januar 2018 müssen die nötigen 50 Tausend Unterschriften von schweizerischen Bürgern gesammelt werden. Den Unterschriftsbogen kann man auf der Webseite der Piratenpartei Schweiz herunterladen.